Agility- Was ist das?!

Der Begriff "Agility" kommt aus dem Englischen und heißt soviel wie "Behändigkeit auf 6 Beinen". Dieser Sport hat sich aus dem Springreiten in Großbritannien entwickelt. Auf den Turnieren hat man die Hunde zur Unterhaltung in den Pausen über die Hindernisse der Pferde springen lassen. Später entwickelte sich dann eine eigenständige Sportart heraus und es wurden noch weitere Geräte zu den Hürden hinzugefügt. Heute ist Agility weltweit verbreitet und unter Hundesportlern sehr populär. Zu den Hindernissen gehören:

 

- Hürden, Besenhürde, Mauer, Reifen, Weitsprung als Sprunghindernisse

- Laufsteg, A-Wand, Wippe, Tisch als Kontaktzonengeräte

- Slalom

- fester Tunnel, Sacktunnel

 

Agility kann man mit fast jedem Hund in fast jedem Alter machen, egal ob Mischling oder Rassehund. Rassen mit denen man aus gesundheitlichen Gründen darauf verzichten sollte, sind z.B. Basset Hound, Irischer Wolfshund oder Deutsche Dogge. Selbst ältere Hunde können ihrem Gesundheitszustand und Fitnessgrad entsprechend mitmachen, denn es gibt eine Klasse für die sogenannten "Senioren". Hier können Hunde ab 6 Jahren mitlaufen, sie müssen aber nicht, wenn sie noch zu fit dafür sind. In der Seniorenklasse wird auf den Slalom, auf den Reifen und auf die Wippe verzichtet. Auch Welpen können schon kleine Dinge üben. Sie können  schon durch die Tunnel flitzen, zwischen den Hürdenauslegern durchlaufen oder über ein Brett laufen, dass auf den Erdboden liegt.

Im Agility werden die Hunde ihrer Größe nach aufgeteilt. Es gibt die Größenklassen Mini (kleine Hunde), Midi (mittelgroße Hunde) und Large (große Hunde).

In diesem Sport gibt es 4 Leistungsklassen:

 

- A1, A2, A3

- Senioren

 

Man unterscheidet 2 Disziplinen:

- A-Lauf (hier sind alles Geräte enthalten)

- Jumping ( nur Sprunghindernisse, Slalom, Tunnel)

 

Um auf Tunieren teilnehmen zu können, muss der Hund eine Begleithundprüfung bestanden haben und der Hundeführer muss einen Sachkundenachweis nachweisen können.